Zyklon „Pam“ verwüstet Vanuatu

Vanuatu ist ein aus fast 100 Inseln bestehender Staat im südpazifischen Ozean. Das traumhafte Urlaubsziel ist für viele Neuseeländer vergleichbar mit Mallorca für die Deutschen. Daher mein Beitrag hier. Während unserer Zeit in Wellington hörten wir hin und wieder von Familien, die dort z.B. ihren Osterurlaub (leider während der Regen- und Sturmzeit) verbrachten oder dem schäbbigen Winter entfliehen wollten.

Vanuatus Einwohner befinden sich momentan in großen Schwierigkeiten. Die Regierung hat in Teilen des Landes den Notstand ausgerufen, nachdem der außergewöhnlich starke Zyklon „Pam“ am 13. und 14. März 2015 mit Geschwindigkeiten von über 300 km/h über das Land gezogen ist. Die See ist immer noch stürmisch, das Kommunikationsnetz ist teilweise gestört, Menschen warten darauf, ausgeflogen werden zu können. Laut der sueddeutschen.de bereitet sich auch Neuseeland auf Sturmfluten vor.

Hier ein Bericht über Port Vila, die Hauptstadt Vanuatus, von der Seite unseres Partners Pacific Travel House:

http://www.pacific-travel-house.com/blog/2015/02/port-vila-und-seine-sehenswuerdigkeiten/

Nun hat der Zyklon alles verändert. „Dies dürfte eine der schlimmsten Katastrophen sein, die wir je im Pazifik gesehen haben“, meinte der Vanuatu-Direktor der Hilfsorganisation Oxfam, Colin Collet van Rooyen, in Port Vila. „Vanuatu hat ein Desaster dieses Ausmaßes in seiner jüngeren Geschichte noch nicht erlebt“, sagte Sune Gudnitz, Chef des Pazifikbüros der UN-Nothilfekoordination (OCHA). (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/zyklon-pam-im-suedpazifik-inselstaat-vanuatu-ruft-notstand-aus-1.2393847).

Am frühen Morgen des 16. März hat Pam Gisborne, eine Stadt an der Nordostküste Neuseelands, erreicht. Bei nzherald.co.nz sind laufende Updates zu sehen, u.a. ein Video mit Bildern aus Gisborne:

http://www.nzherald.co.nz/natural-disasters/news/article.cfm?c_id=68&objectid=11417853