tina

Alles Ansichtssache

Ja, ja, unsere Erde hat so ihre Regeln. Die Schwerkraft, oben und unten, rechts und links und so weiter. Wer sagt aber, wie es richtig rum ist? Ok, Newton’s Apfel fällt immer nach unten, ob in Neuseeland oder in Schweden. Aber wer bestimmt, dass Neuseeland “ganz unten rechts” auf der Weltkarte liegt?  Es ist alles Ansichtssache. Unser Denken wurde von Anfang an auf die traditionelle Weltkarte geeicht. Europa in der Mitte, Nordpol oben, Südpol unten.

Da ich mir gerne Landkarten anschaue, war ich bei der auf dem Foto zuerst besonders fasziniert. Hier liegt Europa am Rand, Island hat es gerade noch links drauf geschafft, und Neuseeland liegt in der Mitte- wenn auch weit unten.

Was mich nun erst ziemlich überfordert hat, war die upside- down- Weltkarte. Hier ist der Südpol oben, der Nordpol unten und Australien und Neuseeland liegen plötzlich so im Mittelpunkt wie vorher Europa- zwar immer noch weit weg, das wird durch die Lage aber ziemlich gut überspielt. Diese Karten gibt es hier zu kaufen. Nicht, um den Neuseeländern vorzugaukeln, sie lebten im Mittelpunkt des Universums. Im Weltraum gibt es nicht so was wie oben und unten. Das berühmte Foto der Erde, geknipst von Apollo 17, wurde erst nachträglich umgedreht, also dem gewohnten Blickwinkel angepasst (Nordpol oben, Europa in der Mitte). Lest selber den interessanten Artikel bei Wikipedia:

http://en.wikipedia.org/wiki/Reversed_map

Genial. Verändert den Blickwinkel! Es ist nicht alles so, wie man glaubt, nur weil man es “schon immer so gemacht hat”!

Wasserhose? Windhose?

Hier mal eine Lektion neuer Vokabeln:

Eine Serie von funnel clouds hat sich gestern (15.5.2012) um Wellington’s Südküste gedreht. Funnel clouds werden auch als water spouts bezeichnet. They are rotating columns of wind that do not touch the ground.

Ich habe auch eine Wasser- oder Windhose von unserem Fenster aus gesehen, die war aber leider zu weit weg, um sie auf dem Foto erkennen zu können. Daher hier der Link mit Foto und Video:

http://www.stuff.co.nz/dominion-post/news/wellington-central/6926775/Waterspouts-spotted-off-Wellington-coast

Funnel clouds werden beunruhigenderweise auch im Zusammenhang mit Tornados erwähnt. Da heißt es: If a funnel cloud touches the ground it becomes a tornado. (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Funnel_cloud). Gut, die Windhose hat wohl nicht den Boden berührt, ein Tornado ist daraus nicht entstanden, aber Wind haben wir hier auch so schon mehr als genug. Wellington ist die windigste Stadt Neuseelands. Nachzulesen am Aussichtspunkt auf dem Mount Victoria. Und natürlich bei Wikipedia unter “Wellington”.

Das Artikelbild stammt übrigens von der Waterfront in Wellington. Erkennt Ihr die Windhose darauf? ;)

Für die Eltern und Pädagogen unter Euch- ein Fingerspiel (hier ist die water spout die Regenrinne oder das Abflussrohr):

Incy wincy spider
Climbed up the water spout
        (Finger klettern den Arm hinauf)
Down came the rain
        (Finger bewegen sich vom Kopf zur Hüfte)
And washed the spider out
         (beide Arme zur Seite drehen)
Out came the sun and dried up all the rain
         (Arme über dem Kopf zu einem Kreis bewegen)
And the incy wincy spider
Climbed up the spout again.
        (Finger klettern den Arm hinauf))Quelle: http://www.englishbox.de/song29.html

Concrete fun

Wer selber skatet, hat wohl ein Auge dafür. Ich gehöre zwar nicht dazu, habe aber den Eindruck, dass es in Neuseeland einige coole Skateparks gibt. In mehreren Städten sind sie mir schon aufgefallen. Daher eine kurze Vorstellungsrunde der Halfpipes und Scooterways (?) in Wellington- im Waitangi- Skatepark.

Der Waitangi- Park liegt in Oriental Bay zwischen dem Te Papa- Museum und dem Freyberg- Pool, auf der anderen Straßenseite befindet sich ein großer New World- Supermarkt.

Zum Park gehört das Skate- und Scooter- Gelände. Das Schöne daran ist, dass Leute ab 3 Jahren dort Spaß haben und neben den großen, coolen Jungs ihren Runden drehen, natürlich mit Dino- Helm und Mama in der Nähe, denn Tränen gibt es fast immer, aber das gehört dazu. Aber vor allem spektakuläre Sprünge zeigen die wahren Skater. Das Highlight ist das jährliche Bowl-A-Rama, einer competition mit den besten Skatern der Welt, in Wellington. Hier ist der Link:

http://www.bowlarama.com.au/wellington/info.htm

Wer eine Liste aller Skateparks in Neuseeland und auch anderswo (Australien, USA, Kanada) sucht, der ist auf dieser Seite richtig:

http://www.skateparkhunter.com/skatespots/new-zealand/north-island/

 

It’s a rocky road…

Wenn wir auf deutsch einen “steinigen Weg” backen wollten, würde das wohl eher an herausgefallene Plomben oder Bauchschmerzen denken lassen. Die rocky road ist da schon was anderes. Wo sie genau her kommt, kann ich nicht sagen. Ich habe zuerst davon vor einigen Monaten bei “Masterchef Australia”- einer Koch- Show im Stile von “Germany’s next topmodel” gehört. Den Namen fand ich klasse, aber gegessen habe ich sie erst heute. Das Rezept stammt aus meinem neuen Kiwi- Backbuch! Robyn Martin, die Autorin, “…has now published more than 50 cookbooks with more than 4,5 million copies sold worldwide.” (Aus: Quick & easy cupcakes, slices, macarrons, biscuits, cakes & more)

Sie scheint sowas wie die neuseeländische Frau Dr. Oetker zu sein!!!

Hier das Rezept zu den

rocky road slices

1 3/4 cups flour

1/4 cup cocoa

1/2 teaspoon baking powder

1/2 cup icing sugar

200g butter

1 cup marshmallow halves

1/2 cup chocolate chips

1/2 cup slivered almonds or unsalted peanuts

Sift the flour, cocoa, baking powder and icing sugar into a bowl. Melt the butter and mix into the dry ingredients until combined. Line the bottom of a 20cm square, shallow, loose- bottomed tin with baking paper and press two- thirds of the mixture into it. Bake at 180°C for 20 minutes.

Remove from the oven and scatter with marshmallow halves, cut side down if possible (or small marshmallows), chocolate chips and nuts, in that order. Break the reserved dough into small pieces and scatter over the top of the slice. Return to the oven and bake for a further 15 minutes or until marshmallows are melted and just starting to colour. Cut into slices while warm.

Das Ergebnis: eine knusprige, bröckelige, leckere Angelegenheit, so noch nie gegessen. Das eine Kind mag lieber die baiserartigen Marshmallows, das andere lieber den Schokoteig. So bleibt halt nichts übrig.

Wer Lust auf noch mehr steinige Wege hat, der mache sich entweder auf zu lang angedachten Zielen oder schaue hier: http://www.google.com/search?q=rocky+road&hl=de&client=safari&rls=en&prmd=imvnse&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=viyqT6r4GaKc2QXM2Km0Bg&ved=0CHwQsAQ&biw=1158&bih=609

 

Wellington’s Flatironbuilding

Ich wusste es doch, Wellington ist eine Weltstadt! Manchmal wirkt sie etwas eingeschlafen, auf dem Highway ist um 10 pm auch nichts mehr los. Aber einige Indizien weisen doch unverkennbar darauf hin, dass Wellington viel zu bieten hat!

Da wäre erstmal der Regierungssitz. Damit kann nicht jede Stadt aufwarten!

Die Mieten sind auch nicht ganz ohne. Für eine Hausmiete kann mal auch schon mal umgerechnet in einem Hotel wohnen und sich täglich die Betten machen lassen…

Womit sich Wellington auch sehr gerne brüstet, ist sein Angebot an Cafés. Aus verschiedenen Quellen habe ich schon gehört, dass Wellington mehr Cafés (Pro- Kopf- Rate) als New York hat. Zumindest konnte ich diesen Eintrag bei letsgo.com finden:

With the highest number of cafes per capita in the Southern Hemisphere (and thankfully, only three Starbucks), Wellington is certainly doing something right…

Read more: http://www.letsgo.com/12061-new_zealand-travel-guides-wellington_and_around-cafes-c#ixzz1uAvZZWVT

Die Qualität des Kaffees bzw. die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird, ist enorm. Und das in ganz Neuseeland. Bei Eurer nächsten Reise werdet Ihr es feststellen und an mich denken: in jedem 300-Einwohner- Durchfahrstädtchen gibt es eine große, italienische, chrompolierte Siebträgermaschine.

Natürlich ist der Flat White oder Espresso nur so gut wie sein Zubereiter- der Barista! Schminkt es Euch ab, mit Eurem Work and Travel- Visum einen Zwischenstopp in Neuseeland’s Hauptstadt einzulegen und Kaffee zuzubereiten! Eine Barista- Ausbildung und mindestens 2 Jahre Erfahrung müsstet Ihr schon vorweisen können! Solche Aushänge an den Türen der Cafés habe ich nicht nur einmal gesehen!

Wer sich dafür interessiert, der sollte mal hier reinschauen:

http://www.laffare.co.nz/Article.aspx?ID=636 (Cult- Café mit Barista- Kurs)

Aber langsam wird es mir mulmig zumute. Irgendwie ist das hier doch besser, als ich dachte. Ich wohne ja sogar in Brooklyn! Und nebenan liegt der Central Park. Washington Ave, Jefferson Street, … Mir dreht sich alles. Aber das Beste ist:

Hier gibt es sogar ein Flatironbuilding!

Für alle, die es besuchen möchten: es befindet sich in Newtown, an der Ecke Riddiford Street/ Adelaide Road/ John Street.

 

 

 

Die Fähre zwischen den Inseln

An Ostern waren wir auf der wunderschönen Südinsel. Leider hatten wir nicht sehr viel Zeit, deshalb ging es “nur” in die Nähe von Nelson und in den Abel Tasman National Park. Wir hätten auch fliegen können, haben uns aber für die Überfahrt durch die Cook Strait entscheiden, um die Schiffstour als solche zu genießen. Leider war die Interislander- Fähre am Karfreitag 2012 so voll, dass es nicht nur Entspannung pur war. Außerdem haben zwei kleine Jungs (2 und 5 Jahre alt) meist andere Interessen, als die tolle Natur in den Sounds (Fjorden) der Südinsel zu bewundern. Diese Interessen liegen vor allem bei solchen Attraktionen, die wir ganz fürchterlich finden: Da wäre der Disney- Channel, gefolgt von einem Plastik- Indoor- Spielplatz. Nun ja, wir mussten uns irgendwie arrangieren. Die überfüllte Fähre hat ihren Teil dazu beigetragen. In diesem Zustand kamen wir in Picton an: wir waren erholungsbedürftig- die ideale Voraussetzung für einen Urlaub in Neuseeland und auf der Südinsel.

Wer die Fähre nutzen möchte, um zwischen Nord- und Südinsel zu reisen, dem können wir folgende Tipps geben:

Es gibt 2 große Anbieter:

Interislander http://www.interislander.co.nz/ und

Bluebridge http://www.bluebridge.co.nz/.

Schaut genau, zu welchem Anleger der beiden Anbieter ihr in Wellington fahrt. Die Ausschilderungen sind nicht ganz eindeutig.

Beide fahren in Wellington los und kommen in Picton an (und natürlich auch zurück). Ihr solltet Eure Reise planen und vorher buchen, besonders natürlich in der Hauptsaison von Dezember bis März! Die Überfahrt dauert ca. 3 Stunden. Nimmt man sein Auto mit, muss man aber zum letzten Check- Inn eine Stunde vor der Abfahrt am Ableger sein. Je nachdem, wo man sein Auto im Rumpf des Schiffes abgestellt hat, dauert es bei der Ausfahrt aus dem Schiff auch noch einmal eine Weile, bis das letzte Auto von Bord ist. So können bis zu 4,5 Stunden maximal eingeplant werden. Im Vergleich zum Flug, der glaube ich nur 20 min dauert (von Wellington nach Nelson, wobei man von Picton nach Nelson auch noch- je nach Strecke- mindestens 1:45min einrechnen muss), also schon eine lange Reise.

Was die Überfahrt angeht, so gibt es auf dem Schiff (bei uns war es die Interislander) alles, was eine ordentliche Fähre zu bieten hat: Fast Food, die genannten Kinderattraktionen, viele Menschen, die auf dem Boden rumliegen und sich wenige Toiletten teilen usw. Die traumhaften Marlborough Sounds im Norden der Südinsel, aber auch die Ausfahrt aus dem Hafen und der Bucht von Wellington, entschädigen allerdings sehr!!!

Für Familien mit kleinen Kindern bietet Interislander kleine Kabinen, die nicht gebucht und auch nicht bezahlt werden müssen. Man sollte nur schnell auf die Fähre drauf und sich dort breit machen. Dort stehen Kinderbetten und ein Wickeltisch. Schaut Euch die Fotos an!

Klickt die Überschrift an und genießt die Galeriebilder!

 

Tsunami

Tsunamis spielen auch in Neuseeland eine Rolle. Bevor wir nach Wellington zogen, hatten ich Kontakt zu einer Deutschen, die hier bereits seit einigen Jahren mit ihrer Familie lebt. Sie hat uns wertvolle Tipps zur Standortsuche in Wellington gegeben. Bei einem Mietshaus lässt es sich zwar auch noch einmal leicht umziehen, aber trotzdem wollten wir nicht in einer Gegend wohnen, in der Tsunamis eine Gefahr darstellen könnten. Die wesentlichen Kriterien für die Wahl eines Hauses waren:

- hoch genug gelegen

- auf Fels gebaut, nicht auf Sand

- aus Holz gebaut, nicht aus Stein

Wir haben uns für Brooklyn entschieden- das liegt auf dem Berg, der Untergrund ist Fels, das Haus ist aus Holz und hat bereits ca. 80 Jahre überstanden.

Der Stadtteil Island Bay im Süden von Wellington ist sehr hübsch, mit eigenem kleinen Strand, netten Lädchen, Cafés, einem tollen Sommerfestival und einer angenehmen Atmosphäre. Wenn da nicht die Tsunamis wären…

Auf der Straße Parade in Island Bay wurde tatsächlich vor einiger Zeit eine blaue Linie gezogen, welche das Gebiet kennzeichnet, das bei einem möglichen Tsunami maximal betroffen ist. So könnt Ihr also diese lange Straße vom Meer aus ins Landesinnere fahren und überlegen, welche hübschen Häuschen alle nass werden könnten.

Schaut Euch die Bilder an und überzeugt Euch selbst. Außerdem habe ich Euch das Hinweisschild auf dem einzigartig gelegenen Island-Bay-Spielplatz (Schaukeln mit Meerblick!) fotografiert.

Irgendwie leben Neuseeländer mit den Risiken von Naturkatastrophen. In den Schulen und Kindergärten werden regelmäßig Erdbebenübungen gemacht, wie wir das in Deutschland vom Feueralarm in den Schulen kennen. Tsunamis hängen mit Erdbeben oder Seebeben zusammen, und wenn meine Quelle stimmt, dann spielen sich 90 % der Erdbeben innerhalb des Pazifischen Feuerringes ab, in dem auch Neuseeland liegt. Mir hat diese Tatsache zu Beginn unserer Zeit hier und teilweise auch immer noch viele Gedanken beschert. Wie nun das statistische Risiko aussieht, bei einem Erdbeben sein Leben zu verlieren, weiß ich nicht. Besonders im Vergleich mit dem Alltag in einer europäischen Stadt wie z.B. Köln, in der man sich tagtäglich in den Verkehr begibt, eher Opfer von Kriminalität werden kann usw. Tja, was ist mein Fazit? Life can be short- enjoy life! 

Hotoma

In Deutschland gibt es ja nur Kürzel bei den Autokennzeichen, die vielleicht irgend eine Bedeutung für den Fahrer haben- Initialen, Geburtstage, 1. Kuss, Hochzeit in Dortmund am 2. Juni: Do- IT 26  usw.

In Neuseeland kann man ganz andere Statements abgeben.

So gesehen in der Schlange zur Interislander- Fähre.

Leider habe ich die Fahrerin nicht gesehen…

Ob sie wohl deutsch spricht?

Jandals???

Sie floppen überall im Lande herum, aber sie heißen nicht so: ich spreche von Jandals- dem neuseeländischen Äquivalant zu den Flip Flops.

Auf der Fähre Wellington- Picton habe ich eine besonders hübsche Interpretation der Jandal- Mode für Euch fotografiert. Ansonsten sieht man sie wirklich überall eher ohne (80er- Jahre-Neon- Tennis-) Socke. Ob es mehr Jandals- Träger als Menschen mit Flip Flops im Rest der Welt oder in Deutschland gibt, kann ich nicht sagen. Trotzdem sind sie hier praktisch und modisch zugleich. Der kalte Wind in Wellington lässt mich meist mehrere Schichten von Pullovern oder Jacken anziehen, die dann im Laufe des Tages mit steigenden Temperaturen nach dem Zwiebelprinzip abgepellt und abends wieder angezogen werden können. Die Füße können trotzdem nur mit Jandals bekleidet sein, irgendwie reicht das. Weiterhin kriege ich mit Jandals keine nassen Socken und Schuhe, bzw. trocknen sie wieder ziemlich schnell, wenn spontan ein Regenguss samt Sturzbach die Straßenrinne in Wellington- Brooklyn herunterfließt und ich ins Auto ein- und aus Versehen ins Regenwasser steige.

Die Bezeichnung Jandals scheint wohl aus Japanese Sandals entstanden zu sein, jedenfalls sind die Sandals ein wahres Kiwiana- Symbol.

Wer keine Jandals zur Hand oder “zum Fuße” hat, der geht hier häufig auch “unten ohne”. Ob Väter samt Kinderschar oder langhaarig- zotteliger Student, barfuß scheint sich für viele Kiwis gut anzufühlen. Und das nicht nur zur Sommerzeit. Erstaunlicherweise sind es meinem Eindruck nach aber vorrangig Männer, die ohne Schuhe durch die Straßen oder Supermärkte laufen. Traurig ist es allerdings, wenn kleine Kinder mit nackten, rotgefrorenen Füßen bei 5-10 Grad Außentemperatur auf dem Spielplatz rumtollen und die Mütter in dicker Jacke und Schaffellstiefeln am Rand sitzen und “chatten”.

Wir, die Deutschen, haben immer brav unsere Schuhe samt Socken, Mützen, Hüte und Sonnencreme dabei, manchmal sogar die, wie ich in einem Kiwi- Bericht im Internet gelesen habe, “favoured by German tourists”- Tewa- Sandalen samt Socken oder “lesbian, chunky Birkenstocks” (lesbische, klobige Birkenstocks). Diese Birkenstock- Flip Flop- Variante mit einem Riemen zwischen großem und zweitem Zeh ist hier tatsächlich momentan sehr häufig zu sehen. Ob man lesbisch sein muss, um diese zu tragen, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall sollte man über das nötige Kleingeld verfügen. Die “Bökenstoks” kosten hier mindestens 150 $.

 

Hello Picton!

Frohe Ostern!

Wir sind gestern mit der Fähre in Picton angekommen und freuen uns auf sonnige Tage in Nelson, Mapua, Motueka und im Abel Tasman Nation Park!

Euch allen ein glückliches Osterfest!