Monats-Archive: Januar 2012

Autoreise durch Neuseeland- Zwischenstopp Spielplatz

Als es für uns noch nicht klar war, ob es mit der Bewerbung um eine Arbeitsstelle und dem Visum für Neuseeland klappen würde, hatten wir über einen Urlaub in NZ nachgedacht.

Für eine Reise mit kleinen Kindern ist die Tatsache, ob man auf schönen Spielplätzen eine Pause machen kann, nicht ganz uninteressant. Ein Urlaub in Neuseeland beinhaltet leider auch viele, viele Autostunden.

Das wird auf den Diavorträgen, die man in Deutschland besuchen kann, oft nicht ganz klar.

Die Straßen sind hier oft viel kurviger, und die Autobahnen sind eher mit deutschen Landstraßen vergleichbar. Maximal werden hier 100 km/h gefahren, meist weniger. Ich kann zwar nur von der Nordinsel sprechen, aber auf der Südinsel wird es wohl eher noch gemächlicher zugehen… Außerdem solltet Ihr immer schön ausgeruht und aufmerksam fahren. Die neuseeländischen Autofahrer haben nicht die ausführliche Fahrschulausbildung, wie wir es aus Deutschland kennen. Leider fällt die Rate der schlimmen Verkehrsunfälle ziemlich hoch aus. Dazu gibt es immer wieder schaurige Schlagzeilen, meist mit Fotos, Namen und Herkunft der Opfer plus Unfallhergang. Das ist kein schönes Thema im Zusammenhang mit Kinderspielplätzen, sollte aber in einem Land mit ungewohntem Linksverkehr im Hinterkopf sein!

Damit Ihr eine Idee bekommt, welche Spielplatzmöglichkeiten Ihr für Pausen auf der Reise oder überhaupt neben der wunderbaren Natur habt, habe ich Euch ein paar Bilder hochgeladen.

Für Wellington empfehle ich besonders den Spielplatz an der Waterfront (neben Frank Kitts Market) und einen weiteren, direkt am Strand in Oriental Bay. Aber auch in Island Bay, im Süden der Stadt, schaukelt Ihr Eure Kinder mit einem fantastischen Blick auf die Cook Strait an. Den Spielplatz im Stadtteil Brooklyn (Harrisson Street) habe ich mit aufgenommen, weil wir zufällig dort wohnen und er ein ziemlich repräsentativer Durchschnittsspielplatz in NZ ist (naher, eher schon besser). Außerhalb vom direkten Stadtgebiet liegt noch ein hübscher kleiner Spielplatz mit Mini- Eisenbahn und direktem Strandzugang in Petone in Lower Hutt (am anderen Ende der Bucht von Wellington).

Falls Ihr eine Rundreise macht und nach Wellington fahrt oder von dort aus kommt, bietet sich in der kleinen Stadt Levin (ziemlich genau 1 Stunde und 10 min bis Wellington) ein riesiger Spielplatz für einen Stopp an. Dort gibt es sogar einen Flying Fox (Seilbahn).

Die Bilder mit der Ufoartigen Erscheinung habe ich in Taupo (neben der Touristen- Info i- site) gemacht. Dort fährt tagsüber noch eine kleine Bahn für die Kinder (3 Runden für 2$ pro Person).

KLICKT AUF DAS UFO UND SCHAUT EUCH DIE GALERIE AN!

 

kiwiforbreakfast im Urlaub- Stoppover am Lake Taupo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tja, wo soll ich anfangen???

Gestern sind wir nach einer 10-tägigen Reise auf der Nordinsel nach Wellington zurück gekehrt. Die Sommerferien sind vorbei:(

Heute trage ich wieder meine Fellhausschuhe- hurra, es ist Sommer in Wellington! Wundert mich nicht, dass die Hobbits Haare auf den Füßen haben…

Wir haben festgestellt: das Ankommen ist nicht unser Ding. Am liebsten wären wir gleich weiter gefahren, gerne auf die Südinsel. Besser als jetzt wird das Wetter dieses Jahr eh nicht mehr (heul). Obwohl, angeblich sollen wir 2012 einen tollen Spätsommer/ Herbst bekommen? Das glaube ich erst, wenn ich es sehe…

Für alle Reisenden und Weltenbummler: eine Etappe auf Eurer Reise durch Neuseeland sollte und wird bestimmt der Lake Taupo sein. Die Stadt Taupo liegt im Nordwesten des Sees und bietet einen wunderbaren Blick über das Wasser auf die Vulkane im Tongariro National Park. Taupo ist sehr touristisch orientiert. Es gibt viele Cafés und Restaurants, Supermärkte, Einkaufsstraßen. Bei einem mehrtätigen Aufenthalt können wir neben einem Spaziergang am See die Wanderung zu den Huka- Falls http://www.hukafalls.com/, vorbei an kostenfreien Thermalbadestellen im Fluss oder die Craters of the Moon http://www.cratersofthemoon.co.nz/empfehlen.

Der größte See Neuseelands liegt im Zentrum der Nordinsel und ist vulkanischen Ursprungs.

Schaut hier für mehr Infos:

http://en.wikipedia.org/wiki/Lake_Taupo

Ein Highlight für viele Neuseeland- Touristen ist der Tongariro National Park südlich des Lake Taupo.

Wer kleine Kinder mitbringt und keinen Babysitter dabei hat, wird wohl auf das Tongariro Alpine Crossing verzichten müssen. Knapp 20 km Wanderung, mögliche Wetterwechsel und ein Aufbruch vor Sonnenaufgang sind mit den Jungs nicht zu machen. Mögliche Alternativen findet Ihr hier:

http://www.doc.govt.nz/parks-and-recreation/national-parks/tongariro/activities/

Ein kleiner Trost kann die Fahrt über die Desert Road (ein Teil des New Zealand State Highway 1 aus Süden kommend zwischen Waiouru und Turangi) sein.

Hier sind geniale Bilder zur Desert Road:

http://www.google.com/search?q=desert+road+nz&hl=de&client=safari&rls=en&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=hfUkT6yHNc_prQe36_CVCA&ved=0CE0QsAQ&biw=1229&bih=629

Soeben habe ich die Heizung angeschaltet. Mal schauen, was der metservice.co.nz zum Wetter sagt…

Guten Morgen und gute Nacht!

 

Straußeneiomelett- Breakfast for Kiwis

Wer mal was anderes frühstücken will, probiere doch Straußeneiomelett!

Lecker, reichhaltig und frisch!

So ein Straußenei entspricht ca. 20-25 Hühnereiern, also ladet Eure Freunde ein und macht ein Straußeneifrühstück oder backt einen riesigen Kuchen!!!

Wer sich einfach nur bedienen lassen möchte:

http://www.waitomobigbird.co.nz/

Eine nette, einfache Unterkunft mit Streichelzoo direkt an den Waitomo- Glühwürmchen- Höhlen.

Für eine Neuseeland- Rundreise absolut zu empfehlen!

Neben den Straußen gibt es Ponys, Ziegen, Bullen, Emus, Katzen, Hunde (inkl. Nachwuchs) und Schweine.

 

 

 

Café-Test Nummer 2: Das Chocolate Fish Café in Wellington

Heute hatten wir einen herrlichen Vormittag! Alle Beteiligten waren zufrieden: die Kinder probierten sämtliche RIDE-ON-TOYS wie Dreiräder, Laufräder usw. aus, während Mama auf ihrem Sitzsack im Gras saß, Kaffee schlürfte und Klatschblätter las!!! Wer dieses Erlebnis auch haben möchte, sollte sich an einem schönen Sonnentag ins CHOCOLATE FISH CAFÉ auf der Miramar- Halbinsel in Wellington begeben.

Die Karte auf der Homepage http://chocolatefishcafe.co.nz/home ist meines Erachtens nach nicht ganz richtig, daher eine kurze Wegbeschreibung:

Fahrt vom Zentrum aus Richtung Flughafen, lasst diesen rechts liegen und folgt der Straße nach Miramar. Biegt dort direkt am Anfang (unter der ALL BLACKS- Schrift am Berg) links in die Küstenstraße (Shelly Bay Road) ein und folgt dieser, bis irgendwann rechts das Café liegt.

Neben den üblichen Leckereien (siehe unter MENU auf der Homepage) findet man hier etwas Unbezahlbares, besonders für Eltern mit kleinen Kindern sehr kostbar, nämlich ZEIT und RUHE, seinen Kaffee heiß zu trinken, sich zu unterhalten und mal nicht gebückt hinter einem kleinen Hosenscheißer herzurennen!!!!!

Dieser straft die elterliche Aufmerksamkeit für mindestens eine Stunde (eine Bekannte sprach sogar von 2 1/4 Stunden) mit Missachtung und probiert sich auf den Gerätschaften aus. Die Anlage ist zwar nicht hundertprozentig zur Straße abgesichert- es gibt keinen Zaun, sondern nur Ketten- aber die Straße ist kaum befahren, liegt noch ein Stück weiter entfernt, und der Platz ist so groß, dass die Kleinen kaum auf die Idee kommen, ihn zu verlassen!

Viel Spaß dort! Nehmt Euch- wenn Ihr nicht auf die ausliegende Regenbogenpresse steht-

was zu Lesen mit und genießt die Sonne! In der Galerie bekommt Ihr einen kleinen Eindruck.

P.S. Wer seinen Hut oder die Sonnencreme vergessen haben sollte, kann sich gerne im Café bedienen- Hüte, Decken, Cremes und Wasser stehen zur freien Verfügung!

Wer mit dem Namen nichts anfangen kann- CHOCOLATE FISH- den werde ich demnächst hier aufklären, ich stelle mich dann als Versuchskaninchen zur Verfügung und werde einen Chocolate Fish verspeisen…

 

 

Flaches Radfahren möglich- Rimutaka Rail Trail

Der Rimutaka Rail Trail ist nicht weit von Wellington entfernt (ca. 35min Autofahrt vom Zentrum).

Der Weg lohnt sich für alle, die gerne wandern, Rad fahren, joggen und die Natur genießen!

Vor allem ist es nicht so steil, wie wir das aus Wellington gewohnt sind.

Schaut Euch die Fotos an, dann bekommt Ihr einen kleinen Eindruck. Zusätzlich gibt es Informationen unter

http://www.gw.govt.nz/Rimutaka-Rail-Trail

 

 

 

Panzerglas sei Dank! Begegnung im Wellington- Zoo

Wir sind stolze Besitzer einer Jahreskarte für den Zoo von Wellington (Danke, Onkel Michael!).

Dort gibt es viele tolle Tiere anzuschauen: letztens hatten wir wieder die Ehre, den einbeinigen Kiwi durchs dunkle Gehege humpeln zu sehen, wir durften zwei Igel und einen Tuatara streicheln und erfreuen uns auch regelmäßig an dem Pelikan, der alle mit großen Augen anschaut.

Die folgende Begegnung, die der Vater einer 3jährigen Tochter nach einem Zoobesuch auf youtube eingestellt hat, ist aber wirklich beeindruckend. Irgendwie tut mir der Löwe aber auch ein bisschen leid:(

Schaut rein unter:

http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=P0RWuyqkzeE

Afghans- Neuseeländische Schoko- Cornflakes- Cookies

Mmh, noch mehr Kalorien verfolgen Euch in den Mund, diesmal sind es leckere Afghans.
In Wellington (Neuseeland?) gibt es kein Café und keine Kantine ohne diese Cookies.
Hier ist das Rezept:
Zutaten:
200g weiche Butter
75g Zucker
175 g Mehl
25g Backkakao
50g Cornflakes (ungesüßt)
Zubereitung:
Ofen auf 180 °C vorheizen. Butter mit Zucker schaumig schlagen, Mehl und Kakao hinzufügen, Cornflakes unterheben. Mandarinengroße Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, etwas platt drücken. Ca. 15 min backen. Abkühlen lassen. Auf die erkalteten Afghans das Icing streichen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Schoko- Icing zuzubereiten. Ich finde es lecker aus weicher Butter, Kakao und Puderzucker. Diese drei Zutaten einfach nach Geschmack zusammenfügen, eine Weile cremig schlagen. Auf das Icing kommt in Neuseeland meist eine halbe Walnuss. Ich hatte nur Haselnüsse- war auch lecker!!!

Staglands- Ausflugsziel am Ende der Welt

Wer schon mal am anderen Ende der Welt (Neuseeland) ist und sich dabei noch mehr am Ende der Welt fühlen möchte, der sollte sich von Wellington aus zum Staglands Wildlife Reserve aufmachen!

Von Wellington Zentrum aus sind es ca. 5o min Fahrt, die einem aber vieeeeel länger vorkommen wird- versprochen. Die lange, kurvige Akatarawa Road aus Lower Hutt führt immer weiter in einen grünen Dschungel mit beeindruckenden Steilhängen an der linken Seite.  Von vorne rasen die Autos in einem irren Tempo ohne Vorwarnung um die Kurven, in Anbetracht der Lage fragt man sich schon, wie die alle her kommen?

Falls Ihr heile ankommt (und natürlich habe ich ein wenig übertrieben, denn ich war schon 3 Mal dort), werdet Ihr es, und besonders Eure Kinder, genießen.
Für ein paar erste Eindrücke klickt das Foto mit den Schweinchen an!
Überall laufen Enten, Pfauen und Kaninchen rum. Außerdem gibt es Esel, Schweine, Rehe, Zicklein, Sittiche und z.B. den Kea- Papagei, eine Papageien- Art, die in den Gebirgen der neuseeländischen Südinsel beheimatet ist.
Für unseren 4-jährigen Sohn ist es zwar wie ein geflügeltes Wort geworden: Wenn etwas “so weit ist wie zum Staglands”, dann bedeutet das eine lange Fahrt. Aber trotzdem möchte er immer wieder hin!

Hier der Link zur offiziellen Homepage:

http://www.staglands.co.nz/

 

Pavlova

In jedem Supermarkt gibt es sie zu kaufen, im Reiseführer wird von ihr erzählt, und bei uns hat es fast 8 Monate gedauert, bis wir sie zubereitet und gegessen haben. Die Rede ist von der PAVLOVA- einer Zucker- Eischaum- Nachspeise, welche die Neuseeländer und Australier gleichermaßen als ihre Erfindung bezeichnen.
Hier findet ihr ein einfaches Rezept, dieses leckere Dessert nachzubacken.
Der Ergebnis: eine ungewöhnliche, knackige, weiche, fruchtige und sahnige Süßspeise, die Kleine und Große gerne verspeisen!

Die Zutaten:
4 Eiweiß
225 g Zucker
3 EL Wasser
3 TL Stärke
1 TL Essig
Belag:
1 Becher Sahne
Früchte nach Wahl (z.B. Erdbeeren, Bananen, Kiwis, Trauben,…)

Zubereitung:
Ofen auf 130 °C vorheizen.
Eiweiß steif schlagen, dann das Wasser und den Zucker portionsweise dazu geben und weiter schlagen, am Ende die Stärke und den Essig beifügen.
Steife Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Wer möchte, kann vorher auf das Backpapier einen Kreis (Durchmesser ca. 20cm) zeichnen und die Masse in diesen Kreis geben. Höhe: ca. 3-4 cm. Der steife Eischnee lässt sich ganz toll formen- er bleibt gut zusammen und benötigt keine Backform. Auf dem Foto seht ihr die Pavlova in diesem ungebackenen Stadium. Das dekorierte Ergebnis konnte ich leider nicht mehr knipsen- zack, war es angeschnitten und auf den Tellern und in den Bäuchen verschwunden!
Das Blech auf die mittlere Schiene in den Backofen schieben, Temperatur auf 110°C reduzieren, 60 min backen. Nach der Backzeit den Ofen ausschalten und die Pavlova komplett abkühlen lassen. Den Ofen vorher nicht öffnen, sonst entstehen zusätzliche Risse.
Auf die ausgekühlte Pavlova die geschlagene, ungesüßte Sahne geben (Baisermasse ist süß genug) und mit kleingeschnittenen Früchten der Wahl dekorieren.

Café- Tester unterwegs- Das Maranui- Café in Lyall Bay

Das Maranui- Café ist super! Total cool, weil es das Clubhaus der Rettungsschwimmer war, weil die Einrichtung genial ist, die Lage ist auch der Hit und die Milchshakes sind köstlich (aus der alten Hamilton- Beach- Maschine gezaubert, siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=ANOx9-1i9Sk).
Man schaut direkt aufs Wasser und fühlt sich wie im Urlaub!
Schaut Euch die Galerie auf der Homepage an

http://www.maranuicafe.co.nz/

und plant, wann Ihr als nächstes dort ein paar Muscheln essen oder Eure Kinder für 50 Cent auf dem elektrischen Kamel schaukeln möchtet. Nur bitte, denkt nicht europäisch, wenn Ihr den nächsten Ausflug dorthin plant! Denn: das Maranui- Café schließt um 17:00 Uhr!!!

Heute standen wir nach einer wunderschönen Küstentour, um nach Lyall Bay zu gelangen, mit vor Verzweiflung aufgerissenen Augen vor dem Schild am Eingang: 7 a.m. to 5 p.m. Unsere Uhren zeigten Punkt 5 p.m. “Das kann doch nicht sein!” dachten wir, bei diesem traumhaften Wetter. Also gingen wir schnell die Treppen hoch und sprachen mit der Kellnerin. Ihre Antwort: “Wir schließen gerade. Vielleicht bekommt Ihr noch was zum Mitnehmen. Fragt man an der Theke nach!” Der Laden war noch ziemlich voll, aber alle Gäste schauten irgendwie bedröppelt aus der Wäsche… Unsere take away- Milchshakes wurden uns dann auch verwehrt…

Sorry, Maranui- Café, so cool Du auch sein magst, bis vor kurzem wollte ich mir sogar noch ein T-Shirt von Dir kaufen, aber 5 p.m. geht gar nicht.

Tja, leider ist dieses Phänomen in Wellington keine Ausnahme, im Gegenteil.
Schon mehrmals standen wir nachmittags in Wellington vor netten Cafés, in denen gerade die Tagesreinigung statt fand…

Später dazu mehr!